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He's marvellous!
Man merkt es nicht erst, wenn man Monsieur Milans Salon betritt. Nein, bereits am Telefon, welches man zwecks Terminabsprache tunlichst benutzen sollte, schnurrt ein warmes männliches Timbre: "Monsieur Milans marvellous shapes, was können wir für Sie tun?"
Das Wort "marvellous" definiert das Fremdsprachenlexikon mit: unglaublich gut, hervorragend, fast jenseits der Vorstellungskraft.
Wie gesagt beim Klang der Stimme am anderen Ende des Hörers fallen einem erstens eine ganze Menge Dinge ein, die für einen getan werden könnten und zweitens ist man geradezu begierig darauf, festzustellen ob Salon und Friseur wirklich so unglaublich gut sind, wie es die erste Kontaktaufnahme erscheinen lässt.
Seit 1976 sorgen "Monsieur Milan" (mit bürgerlichem Namen Milan Illic) und seine Mitarbeiter dafür, dass die Köpfe der Berliner zum Rest der Persönlichkeit passen. "Wir waren schon immer ein Haus für Menschen mit konkreten Bedürfnissen, eine gut optische Aussage ist unser oberstes Gebot, wir machen Typ- und marktgerechte Frisuren", fasst Milan zusammen.
Aber weder das, noch der multikulturelle Mitarbeiterstab (21 Mitarbeiter aus zehn Nationen, 8 Friseure, 2 Coloristen, 9 Azubis, 1 Rezeptionist, 1 kaufmännischer Leiter), oder der 300 Quadratmeter große Salon, der in Bezug auf Größe und Ausstattung eher den Namen Schönheitscenter verdient, sind das eigentliche Erfolgsgeheimnis.
Denn auch, wenn er immer wieder den Team-Gedanken betont, seine Mitarbeiter überschwänglich lobt, und dabei weder den Leiter des angegliederten Fingernagelstudios Thomas Säger, die "Chefin" des ebenfalls in den Salon inte-grierten Welleness-Instituts, Anna Waelisch, oder seinen Geschäftsführer Ekkehard TiIsner, vergisst, ohne ihn, ohne Monsieur Milan und seine charismatische Persönlichkeit wäre der Salon sicherlich Spitzenklasse aber eben nicht "marvellous".
Er schafft was in dieser Branche nur wenigen vorbehalten bleibt: Man betritt seinen Salon und ist überzeugt davon, dass hier endlich gehalten wird, was andere immer nur versprochen haben. Hier möchte man nicht nur Stunden, sondern am liebsten Tage bleiben.
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Doch selbst außergewöhnlichen Persönlichkeiten wie Milan fällt der Erfolg nicht einfach so in den Schoß. Permanent arbeitet er an sich und seinen Mitarbeitern. Nur nicht stehen bleiben, nur nicht dem Lockruf der Routine verfallen, lautet die Devise. Dazu braucht es jedoch eine gehörige Portion Selbstdisziplin und manch mal auch Selbstkritik.
© Silke Heide
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